Studien zu Pornografie, Internet Sexsucht und Cybersex

Letztes Update: 20-April-2016

Junker, R. (2013): Zusammenfassung neuerer psychologischer Studien zum Thema Pornographiekonsum

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Junker, R. (2012): Zusammenfassung neuerer psychologischer Studien zum Thema Pornographiekonsum

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Freitag, T. (2012): Internet- und Computersucht

In: Psychiatrie & Neurologie (Schweiz) 5/2012, Seiten 28-30

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Junker, R. (2011): Zusammenfassung neuerer psychologischer Studien zum Thema Pornographiekonsum

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Freitag, T. (2011): Pornografiekonsum- Risiken und Nebenwirkungen.

In: prä & pro. Fachzeitschrift der Bundesarbeitsgemeinschaft Prävention und Prophylaxe e.V., Berlin.  13. Jg. Nr. 1 2011 

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Frangos, C.C. (2011): Problematischer Internetgebrauch unter griechischen Studenten: Eine ordinale logistische Regression mit Risikofaktoren bezüglich negativer psychologischer Glaubensmuster, Pornographieseiten und Online-Spielen.

Originaltitel:Frangos, C.C.; Frangos, C.; Sotiropoulos, I. (2011): Problematic Internet Use Among Greek University Students: An Ordinal Logistic Regression with Risk Factors of Negative Psychological Beliefs, Pornographic Sites, and Online Games. IN: Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking. 14(1-2): 51-58. Publication Date: January- February 2011.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Das Ziel dieser Studie war es, die Beziehungen zwischen dem problematischem Internetgebrauch(PIU) unter Studenten in Griechenland und Faktoren wie Geschlecht, Alter, Familiensituation, akademische Leistung im letzten Studiensemester, Einschreibung in Arbeitslosigkeitsprogramme, die Höhe der zu untersuchen Internet-Nutzung pro Woche (im Allgemeinen und pro Anwendung), zusätzliche persönliche Gewohnheiten oder Abhängigkeiten (Anzahl der Kaffees, alkoholische Getränke getrunken pro Tag, andere Substanzen, pro Tag, gerauchte Zigaretten) und negative psychologische Überzeugungen herauszufiltern. Die Daten wurden von 2.358 Studenten aus ganz Griechenland gesammelt. Die Prävalenz von PIU war 34,7% in unserer Stichprobe. Zudem verhielt sich der PIU signifikant zum Geschlecht, Familienstand der Eltern, zur Anzahl des Fachsemesters, zum Wohnen bei den Eltern, zur Einschreibung des Studenten in ein Arbeitslosenprogramm und zu der Frage, ob die Studenten ein Abonnement für das Internet bezahlen (p <0,0001). Im Durchschnitt besuchen die problematischen Internet-Nutzer MSN, Foren, YouTube, pornografische Websites, Chatrooms, Werbung Sites, Google, Yahoo, ihre e-mail, ftp, Spiele und Blogs häufiger als nicht¬problematisch Internet-Nutzer. PIU stand auch im Zusammenhang mit anderen potenziellen Suchtproblemen wie Rauchen, Alkohol, Kaffee oder Drogen. Wesentliche Risikofaktoren für PIU waren Männlichkeit, die Einschreibung in ein Arbeitslosenprogramm, die Anwesenheit von negativen Überzeugungen, der Besuch pornografischer Websites und das Spielen von Online-Spielen. PIU ist weit verbreitet unter den griechischen Studenten und es sollte diesem Phänomen von den Gesundheitsbehörden mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.

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Lofgren-Mårtenson, L. (2010): Lust, Liebe und Leben: Eine qualitative Studie schwedischer Heranwachsender über ihre Auffassungen und Erfahrungen bezüglich Pornographie.

Original-Titel: Lofgren-Mårtenson, L.; Månsson, S.A. (2010): Lust, love, and life: a qualitative study of Swedish adolescents' perceptions and experiences with pornography. IN: Journal of Sex Research. 47(6):568-79. Publication Date: November 2010.
Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Es existiert in der westlichen Gesellschaft die weit verbreitete Sorge über die Sichtbarkeit der Pornographie auf öffentlichen Plätzen und im Internet. Was sind die Folgen für junge Männer und Frauen, und wie denken sie über Geschlecht, Sexualität und Pornographie? Die Daten wurden in Schweden durch 22 Einzelinterviews und sieben Fokusgruppen, die insgesamt 51 Teilnehmer beinhalteten, gesammelt (36 Frauen und 37 Männer im Alter von 14-20 Jahren).
Die Ergebnisse zeigten sowohl einen Prozess der Normalisierung als auch der Ambivalenz. Pornografie wurde als eine Form des gesellschaftlichen Verkehrs, eine Quelle für Informationen und als ein Mittel für die sexuelle Erregung verwendet. Der Konsum wurde häufiger bei jungen Männern als bei Frauen beobachtet. Für die jungen Männer und die Frauen funktionierte der pornographische Skript als Bezugsrahmen in Bezug auf körperliche Ideale und sexuelle Leistungen. Die meisten Teilnehmer hatten die erforderlichen Fähigkeiten erworben, mit Pornographie in einer sinnvollen und reflektierten Weise umzugehen.
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Burton, D.L. (2010): Vergleich des Verbrechenstypus bei jugendlichen Straftätern und Pornographiekonsum: Die negative Beziehung zwischen Konsum und sexuell übergreifenden Charakteristiken.

Originaltitel: Burton, D.L.; Leibowitz, G.S.; Howard, A. (2010): Comparison by crime type of juvenile delinquents on pornography exposure: The absence of relationships between exposure to pornography and sexual offense characteristics. IN: International Association of Forensic Nurses. Issue: Journal of Forensic Nursing. Volume 6. Issue 3. Pages 121–129. Publication Date: September 2010.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Die bestehende Literatur über Pornographie zeigt an, dass der Gebrauch von Pornografie für Männer mit einer erhöhten aggressiven Neigung zu sexuell aggressivem Verhalten führen kann, während sich wenige Arbeiten auf den Pornographiekonsum jugendlicher Sexualstraftäter konzentriert. Die aktuelle Studie verglich den Pornographiekonsum zwischen männlichen jugendlichen Sexualstraftätern (n = 283) und männlichen jugendlichen Straftätern ohne sexuellen Hintergrund (n = 170). Sexualstraftäter berichteten über mehr Pornographiekonsum vor und nach dem 10. Lebensjahr gegenüber nicht-sexuellen Straftätern. Für die Sexualstraftäter korreliert der Konsum weder mit dem Alter, in dem der Täter begann zu missbrauchen, noch mit der gemeldeten Zahl der Opfer oder der Schwere der sexuellen Straftat. Die Skala für den Konsum vor dem 10. Lebensjahr korreliert auch nicht mit der Anzahl der Jugendlichen, die selbst sexuell missbraucht wurden. Ebenso korreliert die Subskala für gewaltsame Einwirkung weder mit der Erregung zu vergewaltigen noch mit dem Grad der Gewaltanwendung durch die Jugendlichen. Schließlich hing der Pornographiekonsum deutlich mit allen nicht-sexuellen Verbrechen in der Studie zusammen. Implikationen für die forensische Prävention werden diskutiert.
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Daneback, K. (2009): Der Gebrauch von Pornographie in einer zufälligen Stichprobe von norwegischen heterosexuellen Paaren

Originaltitel: Daneback, K.; Træen, B.; Mansson, S. (2009): Use of pornography in a random sample of Norwegian heterosexual couples. IN: Archives of Sexual Behavior. Volume 38. Number 5. Pages 746-753. Publication Date: October 2009.
Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Diese Studie untersuchte den Einsatz von Pornographie in Paarbeziehungen, um das Sex-Leben zu verbessern. Die Studie enthielt eine repräsentative Stichprobe von 398 heterosexuellen Paaren im Alter von 22-67 Jahren. Die Datenerhebung erfolgte durch selbst auzufüllende Fragebögen die per Post verschickt wurden. Die Mehrheit (77%) der Paare berichtete nicht darüber irgendeine Art von Pornografie nutzen, um das Sex-Leben zu verbessern. Bei 15% der Paare, hatten beide Partner Pornographie verwendet; bei 3% der Paare, hatten nur die weiblichen Partner Pornographie verwendet, und bei 5% der Paare hatte nur der männliche Partner Pornographie für diesen Zweck verwendet. Basierend auf den Ergebnissen einer Diskriminanzfunktionsanalyse liegt die Hypothese nahe, dass bei Paaren, bei denen ein oder beide Partner Pornographie konsumiert hatten, ein eher freizügiges erotisches Klima herrschte, als bei Paaren, die Pornographie nicht genutzt hatten. Bei Paaren, bei denen nur ein Partner Pornographie verwendete, fanden wir mehr Probleme im Zusammenhang mit Erregung (männlich) und negativer Selbstwahrnehmung (weiblich). Diese Erkenntnisse könnten für Kliniker, die mit Paaren arbeiten, von Bedeutung sein.
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Albright, JM (2009): Sex in Amerika online: Eine Untersuchung des Geschlechts, des Beziehungslebens und sexueller Identität in Verbindung mit Internet Sex-Suche und ihrer Auswirkungen.

Originaltitel: Albright, JM (2009): Sex in America Online. An Exploration of Sex, Marital Status, and Sexual Identity in Internet Sex Seeking and Its Impacts. IN: Department of Sociology, University of Southern California, USA. 46(4):381. July-August 2009.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Diese Explorationsstudie befasst sich mit der Sex-und Beziehungssuche im Internet. Befragt wurden dazu 15246 US-Bürger. 57 % der männlichen und 41 % der weiblichen Teilnehmer hatten bereits willentlich Pornographie konsumiert oder heruntergeladen. Die Wahrscheinlichkeit, Pornographie zu konsumieren oder andere sexuell orientierte Online-Aktivitäten zu verfolgen, war bei heterosexuellen Männern und homosexuellen Männern und Frauen höher als bei heterosexuellen Frauen. Es wurde eine symmetrische Beziehung zwischen Männern und Frauen als Folge des Pornografiekonsums enthüllt. Frauen berichteten über mehr negative Konsequenzen, einschließlich gesunkenem Körperbild, gestiegener Partnerkritik am eigenen Körper, erhöhten Druck, das in pornographischen Filmen Gesehene durchzuführen, und weniger tatsächlichen Sex. Männer berichteten, dass sie kritischer gegenüber dem Körper ihres Partners und weniger an tatsächlichem Geschlechtsverkehr interessiert waren. Verheiratete und Geschiedene gingen eher online als Singles, um eine ernsthafte Beziehung zu suchen. Nur 2% der Nutzer erreichten die Schwelle des zwanghaften Gebrauchs, die in früheren Studien aufgestellt wurde.
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Bryant, P. (2009): Internet-Pornographie-Konsum und Erregung vorhersagen: Die Rolle von individuellen Differenzvariablen.

Original-Titel: Bryant, P. (2009): Predicting internet pornography use and arousal: the role of individual difference variables. IN: Journal of Sex Research. 46(4):344-57. Publication Date: July- August 2009.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
In dieser Studie wird der Zusammenhang zwischen einer Reihe von theoretisch relevanten individuell unterschiedlichen Variablen und dem Online-Konsum von Pornografie und die damit verbundenen Erregungsmuster von Einzelpersonen beleuchtet. Dabei wird auch versucht zu ermitteln, ob Selbstberichte der Erregung in sinnvolle empirisch abgeleitete Inhalts-Gruppierungen reduziert werden können. Eine explorative Faktorenanalyse produzierte drei Faktoren für Männer: Standard, spezialisiert und Männer-fokussiert, und zwei Faktoren für Frauen: Standard und spezialisiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die sexuelle Veranlagung ein starker Prädiktor für die Ausprägung eines Standard-Profils und für die Erregung beider Geschlechter ist. Männer und Frauen, die höhere Werte für psychische Erkrankungen aufwiesen, verwendeten eher alle Formen von Inhalten. Bei diesen Personen war jedoch für Männer nur geringfügiges, für Frauen gar kein Interesse an Standard-Inhalten zu beobachten. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf ihren potenziellen Wert für das Verständnis eines oft übersehenden ersten Schrittes des Konsums von Pornographie diskutiert.
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Twohig, M.P. (2009): Internet-Pornographie ansehen: Für wen ist es problematisch, auf welche Weise und warum?

Originaltitel: Twohig, M.P.; Crosby, J.M.; Cox, J.M. (2009):Viewing Internet pornography: For whom is it problematic, how, and why? IN: Sexual Addiction & Compulsivity, Volume 16, Issue 4. Publication Date: 2009.
Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Diese Studie untersuchte die Prävalenz des Internet-Pornographie-Kosums, auf welche Art dieser problematisch ist und welche psychologischen Prozesse darunter liegen. Dies geschah mit Hilfe einer Stichprobe von 84 Personen im College-Alter, die einen anonymen Online-Fragebogen ausfüllten. Es wurde festgestellt, dass rund 20% bis 60% der Befragten, die Pornografie anschauen, es problematisch finden, je nach Interessensbereich. In dieser Studie konnte die Menge des Konsums nicht das Problemniveau der Probanden vorhersagen. Mediator-Analysen deuten darauf hin, dass die Art und Weise, in der ein Individuum mit der Pornographie interagiert, Ausschlag gebend dafür ist, ob der Konsum als problematisch empfunden wird.
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Sabina, C. (2008): Die Beschaffenheit und Dynamiken von Internet-Pornographie-Konsum für Jugendliche.

Originaltitel: Sabina, C.; Wolak, J.; Finkelhor, D. (2008): The nature and dynamics of internet pornography exposure for youth. IN: Cyberpsychology & Behavior. 11(6):691-3. Publication Date: December 2008.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Wir untersuchten den Konsum von Internet-Pornografie vor dem Alter von 18 Jahren, der von College-Studenten (n = 563) berichtet wurde anhand einer Online-Umfrage. 93% Prozent der Jungen und 62% der Mädchen wurden Online-Pornografie im Jugendalter ausgesetzt. Der Konsum vor dem 13. Lebensjahr war relativ selten. Jungen sahen häufiger in einem früheren Alter Pornographie, sahen mehr Bilder, sahen extremere Bilder (z.B. Vergewaltigung, Kinderpornographie), während Mädchen berichteten, dass sie der Pornographie eher unfreiwillig ausgesetzt wurden. Wenn die Teilnehmer in dieser Studie typisch für junge Menschen sind, kann der Konsum von Internet-Pornographie als normative Erfahrung beschrieben werden, deren Untersuchung eindeutig gerechtfertigt ist.
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Cavaglion, G. (2008): Stimmen der Bewältigung in einer virtuellen italienischen Selbst-Hilfe-Gemeinschaft von Pornographie-Abhängigen

Originaltitel: Gavaglion, G. (2008): Voices of Coping in an Italian Self-Help Virtual Community of Cyberporn Dependents. IN: Department of Criminology. Ashkelon Academic College, Israel. Cyberpsychology & Behavior 11(5):599-601. Publication Date: October 2008.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Eine Textanalyse von 2000 Mitteilungen von 302 Teilnehmern in einer italienischen Selbsthilfe-Internet-Gemeinschaft für Cyberpornografie-Abhängige (noallapornodipendenza) zeigt, dass die Teilnehmer durch den anonymen Austausch eine Unterstützungs-Gemeinschaft aufbauen, die emotionale Beteiligung und Beistand bietet. Ähnlichkeiten mit Gruppenstrategien für andere Arten von Süchten werden diskutiert.
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Young, K.S. (2008): Internet-Sexsucht: Risikofaktoren, Entwicklungsstufen und Behandlung.

Original-Titel: Young, K.S. (2008): Internet Sex Addiction: Risk Factors, Stages of Development, and Treatment
IN: American Behavioral Scientist. 52(1)21-37. Publication Date: September 2008.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Internet-Sexsucht umfasst in der Regel das Ansehen, Herunterladen und den Online-Handel mit Pornografie oder das Verwenden von Fantasy-Rollenspielen. Erotische Internetseiten umfassen das größte Segment des elektronischen Handels und bedienen eine Vielzahl von sexuellen Interessen. Angesichts der weit verbreiteten Verfügbarkeit von pornografischem Onlinematerial, ist Internet-Sexsucht die häufigste Form des problematischen Online-Verhaltens bei Internetnutzern. Mit Forschungen und anschaulichen Fallstudien untersucht dieses Kapitel, wie sexuell explizite Inhalte unsere Häuser, Schulen und Geschäfte einnehmen und untersucht die Risikofaktoren, die zur Sucht führen können. Da neue Internetnutzer mehr in Gefahr sind, süchtig nach Online-Pornos oder erotischen Chat-Rooms zu werden, stellt dieses Kapitel ein Modell vor, das die progressiven Stadien der Entwicklung von Internet-Sexsucht darstellt und wie es das Internet ermöglicht, dass sexuell explizites Verhalten entwickelt wird. Schließlich bewertet dieses Kapitel die aktuellen Behandlungsmethoden solcher Erkrankungen und die generellen Auswirkungen der neuen mobilen Technologien auf den Menschen.
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Cavaglion, G. (2008): Voices of Coping in an Italian Self-Help Virtual Community of Cyberporn Dependents

Cavaglion, G.(2008): Voices of Coping in an Italian Self-Help Virtual Community of Cyberporn Dependents. IN: CyberPsychology & Behavior. 11(5): pages 599-601.Publication Date: September 2008.

Abstract: This study analyzed narratives of cyberporn users and defines major patterns of distress as self reported by contributors to the chat room of an Italian self-help Internet community for cyberporn dependents. It shows that through anonymous sharing, participants form a support community providing emotional involvement and care. Similarities with encounter group strategies for other types of addictions are discussed.
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Kingston, D.A. (2008): Pornographiekonsum und sexuelle Aggression: Die Auswirkungen von Häufigkeit und Typus des Pornographiegebrauchs auf die Rückfallquote von Sexualstraftätern.

Originaltitel:Kingston, D.A.; Fedoroff, P.; Firestone, P.; Curry, S.; Bradford, J.M.: Pornography use and sexual aggression: the impact of frequency and type of pornography use on recidivism among sexual offenders. IN: Aggression & Behavior. 34(4):341-51. Publication Date: July- August 2008.
Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
In dieser Studie untersuchten wir den einzigartigen Beitrag des Pornographiekonsums für die Längs-Vorhersage krimineller Rückfälle in einer Stichprobe von 341 pädophilen Sexualstraftätern. Wir haben speziell die Hypothese untersucht, die auf Prognosen des Konfluenz-Modells sexueller Aggression basiert, nach dem Pornografie nur für diejenigen Personen ein Risikofaktor darstellt, die so klassifiziert werden, als dass sie ohnehin ein relativ hohes Risiko für erneute Straffälligkeit besitzen. Der Gebrauch von Pornografie (Häufigkeit und Art) wurde durch den Selbst-Bericht der Probanden, die Rückfälligkeit dahingegen durch die Daten der nationalen Datenbank der kanadischen Polizei erhoben. Die Ergebnisse bezüglich der Häufigkeit und Art der Pornografie waren in der Regel im Einklang mit unseren Prognosen. Am wichtigsten ist, nachdem wir allgemeine und spezifische Risikofaktoren für sexuelle Aggression kontrolliert hatten, sagte der Konsum von Pornographie immer noch wesentlich die Rückfälligkeit vorher. Statistische Interaktionen zeigten, dass die Häufigkeit des Konsums in erster Linie ein Risikofaktor für die Hochrisiko-Täter war und dass der Inhalt von Pornographie (d.h, jene mit illegalen Inhalten) ein Risikofaktor für alle Gruppen war. Die Bedeutung der Konzeption besonderer Risikofaktoren (wie z.B. Pornographie) wird auch im Rahmen anderer individueller Merkmale diskutiert.
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Albright, J.M. (2008): Sex in America Online: An Exploration of Sex, Marital Status, and Sexual Identity in Internet Sex Seeking and Its Impacts

Albright, J. M.(2008): Sex in America Online: An Exploration of Sex, Marital Status, and Sexual Identity in Internet Sex Seeking and Its Impacts. IN: The Journal of Sex Research. 45(2): pages 175-186. Publication Date: April 2008.

Abstract: This article aimed to explore what activities people are taking part in on the Internet related to sexual activities (erotic chat, viewing porn, meeting partners for sexual hookups or romantic relationships) and what impacts these behaviors have both on themselves and on their relationships such as lowered body image, increased pressure to perform acts seen in pornographic films and less (interest in) actual sex.
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Bostwick, J.M. (2008): Internet- Sexsucht behandelt mit Naltrexon

Originaltitel: Bostwick, J.M.; Bucci, J.A. (2008): Internet Sex Addiction Treated With Naltrexone. IN: Department of Psychiatry and Psychology. Mayo Clinic, Rochester. 83(2):226-30. Publication Date: February 2008.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Fehlfunktionen vom Belohnungszentrum im Gehirn, die allen Suchtverhaltensweisen zugrunde liegen, werden zunehmend verstanden. Bestehend aus salienten mesolimbischen Anreiz-Schaltungen regelt das Belohnungszentrum jedes Verhalten, bei dem Motivation eine zentrale Rolle spielt, einschließlich dem Erwerb von Lebensmitteln, der Förderung junger Menschen und Sex. Zu Lasten der normalen Funktion können einfache Überlebensaktivitäten an Bedeutung verlieren, wenn sie durch den Reiz von Suchtmitteln oder bestimmten Verhaltensweisen in Frage gestellt werden. Dopamin ist der Neurotransmitter, der sowohl normales als auch Suchtverhalten antreibt. Andere Neurotransmitter steuern die Menge an Dopamin, die als Reaktion auf einen Reiz freigegeben wird, wobei die Bedeutung durch die Intensität des Dopamin-Impulses bestimmt wird. Opiate (entweder endogene oder exogene) stellen beispielsweise solche Steuermittel dar. Vorgeschrieben für die Behandlung von Alkoholismus, blockiert Naltrexon die Fähigkeit der Opiate die Dopamin-Freisetzung zu erhöhen. Dieser Artikel behandelt den Wirkmechanismus von Naltrexon im Belohnungszentrum und beschreibt eine neue Verwendung von Naltrexon in Verbindung mit der Unterdrückung einer euphorisch zwanghaften und zwischenmenschlich verheerenden Sucht nach Pornografie im Internet.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18241634

 

Bostwick, J.M. (2008): Internet Sex Addiction Treated With Naltrexone

Bostwick, J.M.; Bucci, J.A. (2008): Internet Sex Addiction Treated With Naltrexone.IN: Mayo Clinic Proceedings. 83(2): pages 226-230. Publication Date: February 2008.

Abstract: In this article the effects of naltrexone on a person's reward center is reviewed and how naltrexone can be used to suppress addiction to Internet pornography. A case is presented where naltrexone was successfully prescribed to reduce compulsive Internet use for sexual gratification. However, the authors mention that more research is needed to confirm that their observations can be generalized to other patients and to clarify the mechanism by which naltrexone extinguishes addictive behavior.
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Zapf, J.L. (2008): Bindungsstil und männliche Sexsucht.

Originaltitel: Zapf, J.L.; Greiner, J.; Carroll, J. (2008): Attachment Styles and Male Sex Addiction. IN: Sexual Addiction & Compulsivity. Volume 15, Issue 2, 158-175. Publication Date: 2008.
Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Diese Studie befasst sich mit den erwachsenen romantischen Bindungsstilen von sexsüchtigen Männern. Es wurden der „Sexual Addiction Screening Test“ und der „Experiences in Close Relationships Revised“-Fragebogen verwendet, um das Vorhandensein einer sexuellen Sucht und den romantischen Bindungsstil der Versuchsperson zu bestimmen. Eine Varianzanalyse ergab, dass sexuell süchtige Männer eher einen unsicheren Bindungsstil besitzen. Im Einzelnen wurden sexuell süchtige Männer gefunden, die zu höheren Angstwerten F (1, 38) = 6,122, p <.05 und Vermeidungswerten F (1, 37) = 4,685, p <.05 in ihren romantischen Beziehungen neigten. Die Behandlung von männlichen Sexsüchtigen sollte also sowohl die Sucht als auch die Beziehungsunsicherheit thematisieren.
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Kalman, T.P. (2008): Clinical encounters with internet pornography

Kalman, T. P. (2008):Clinical encounters with internet pornography. IN: Journal of the American Academy of Psychoanalysis and Dynamic Psychiatry. 36(4): pages 593-618.Publication Date: Winter 2008.

Abstract: In this article some historical and statistical material about pornography and the relevant psychiatric and psychoanalytic literature is reviewed. In addition four detailed clinical vignettes are presented to illustrate the types of problems related to Internet pornography use that are being presented to practicing psychotherapists.
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Shapiro, M.A. (2008): Attraction to pornographic stories on the internet: a commentary on "clinical encounters with internet pornography"

Shapiro, M. A. (2008): Attraction to pornographic stories on the internet: a commentary on "clinical encounters with internet pornography". IN: Journal of the American Academy of Psychoanalysis and Dynamic Psychiatry. 36(4): pages 619-624.Publication Date: Winter 2008.

Abstract: This article is a comment on Dr. Kalman's "Clinical encounters with internet pornography". Research has established fairly convincingly that pornography of various forms has negative effects on the individual, the family, and society. Much less clear is why pornography is so attractive and compelling.
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Özcan, N.K. (2007): Internetgebrauch und seine Beziehung zur psychosozialen Situation bezogen auf eine Stichprobe von Studenten

Originaltitel: Ozcan, N.K.; Buzlu, S. (2007): Internet use and its relation with the psychosocial situation for a sample of university students. IN: Cyberpsychology & Behavior. 10(6):767-72. Publication Date: December 2007.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Diese Studie wurde durchgeführt, um die allgemeinen Merkmale der Internet-Nutzung unter Studenten in der Türkei zu ermitteln und die Beziehung zwischen der Internet-Nutzung und psychosozialen Bedingungen der Studenten zu untersuchen. Unter den 730 Studenten, die teilgenommen haben, lag das Durchschnittsalter bei 20,84 (SD = 1,95), und die meisten waren Frauen. Die durchschnittliche bisherige Internet-Nutzungsdauer der Studenten lag bei 2,80 (SD = 1,33) Jahren für Frauen und bei 3,59 (SD = 1,60) Jahre für Männer. Die durchschnittliche Punktzahl der Online-Einstellungs-skala (OCS), die für die Bestimmung des problematischen Konsums verwendet wurde, ergab 84,64 (SD = 33,50): für Frauen, 77,99 (SD = 30.70), für Männer, 92,16 (SD = 34,96). Studierende der Sozialwissenschaften erreichten die höchste Punktzahl auf dem OCS. Es wurde festgestellt, dass Studenten mit einer erhöhten OSC-Punktzahl die allgemeine Informationssuche oder akademische Forschung im Internet verringerten und stattdessen Internet-Aktivitäten wie Chat, finanzielle Transaktionen, Spielen, Sex, das Herunterladen von Programmen und das Hören von mp3s häufiger stattfanden. Während eine positive Korrelation zwischen problematischem Verhalten und Einsamkeit oder Depression gefunden wurde, wurde eine negative Korrelation zwischen problematischem Verhalten und wahrgenommener sozialer Unterstützung gefunden.
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Fortson, B.L. (2007): Internetgebrauch, -missbrauch und die Abhängigkeit unter Studenten an einer südöstlich regionalen Universität.

Originaltitel: Fortson, B.L.; Scotti, J.R.; Chen, Y.C.; Malone, J., Del Ben, K.S. (2007): Internet Use, Abuse, and Dependence Among Students at a Southeastern Regional University. IN: Journal of the American College Health Association. 56(2):137-44. Publication Date: September- October 2007.
Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
In dieser Studie sollten der Internetgebrauch, -missbrauch und die Abhängigkeit erfasst werden. Dafür wurden 411 Studenten befragt. Neunzig Prozent der Teilnehmer berichteten von täglichem Internetgebrauch. Etwa die Hälfte der Stichprobe erfüllte die Kriterien für Internet-Missbrauch, und ein Viertel erfüllte die Kriterien für Internet- Abhängigkeit. Männer und Frauen unterschieden sich nicht bezüglich der durchschnittlichen Zeit des täglichen Internetgebrauchs, jedoch unterschieden sich die Gründe für den Zugriff auf das Internet zwischen den 2 Gruppen. Depressionen korrelierten mit einer häufiger Nutzung des Internets, um Leute zu treffen, soziale Experimente auszuführen, sich an Chats zu beteiligen und mit einer weniger häufigen Face-to-face Interaktion. Darüber hinaus hatten die Personen, die die Kriterien für den Internet-Missbrauch und die Abhängigkeit erfüllten, mehr depressive Symptome, verbrachten mehr Zeit online und hatten weniger Face-to-face Interaktionen als jene, die die Kriterien nicht erfüllten. Psychologische Berater und Fachangestellte für Studierende sollten also wachsam sein, um die Probleme, die mit Internet- Übernutzung verbunden sind, zu erkennen zumal Computer ein integraler Bestandteil des College-Lebens geworden sind.
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Mitchell, K.J. (2007): Problematic Internet experiences: Primary or secondary presenting problems in persons seeking mental health care?

Mitchell, K.J.; Wells, M. (2007): Problematic Internet experiences: Primary or secondary presenting problems in persons seeking mental health care? IN:Social Science & Medicine. 65(6): pages 1136-1141. Publication Date: September 2007.

Abstract: This study used data from clinical reports of 1441 people in the USA to examine the types of problematic Internet experiences mental health professionals report as clients' primary or secondary presenting problems. Findings from this exploratory study reveal that clients who present in treatment with an Internet problem are more likely to have problems related to overuse of the Internet, intentional pornography use, sexual exploitation perpetration and gaming or role-playing.
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Hong, Y. (2007): Internet Use Among Chinese College Students: Implications for Sex Education and HIV Prevention

Hong, Y.; Li, X.; Mao, R.; Stanton, B. (2007): Internet Use Among Chinese College Students: Implications for Sex Education and HIV Prevention. IN: CyberPsychology & Behavior. 10(2): pages 161-169. Publication Date: May 2007.

Abstract: This study, employing data from 1,845 Chinese college students, was designed to assess the pattern of Chinese students' Internet use, to examine the relationship between students' Internet use pattern and their HIV/AIDS knowledge; and to explore the relationship of students' online risk behaviors and intentions with their sexual status, sexual intention, and sexual perceptions. Findings from this study reveal that more male students than female students visit pornographic websites, are involved in cyber-bullying, and plan to indulge in these online risks in the near future.
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Hong, Y. (2007): Internetnutzung unter chinesischen Studenten: Implikationen bezüglich Sexualerziehung und HIV Prävention.

Originaltitel: Hong, Y.; Li, X.; Mao, R.; Stanton, B. (2007): Internet use among Chinese college students: implications for sex education and HIV prevention. IN: Cyberpsycholy & Behavior. 10(2):161-9. Publication Date: April 2007.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Das Internet erfreut sich einer großer Beliebtheit unter den chinesischen Studenten, aber Studien zur Internetnutzung und der Zusammenhang zur sexuellen Risikowahrnehmung und sexuellen Verhaltensweisen sind begrenzt. Es wurde eine Umfrage unter 1.845 Studenten in einer östlichen Provinz von China durchgeführt, um die Muster der Internetnutzung unter den chinesischen Studenten zu bewerten, um die Beziehung der Internetnutzung und das Wissen in Bezug auf HIV und die Anfälligkeit zu untersuchen und um das Verhältnis von riskantem Online-Verhalten und dem sexuellen Status, der sexuellen Absicht und sexuellen Empfindungen zu durchleuchten. Die Daten lassen vermuten, dass viele Studenten das Internet häufig und lange nutzen. Es wurden Unterschiede zwischen den Geschlechtern und zwischen dem sozioökonomischen Status beobachtet. Männliche Studierende berichteten über häufigeren Besuch von pornografischen Webseiten oder von anderem Online-Risikoverhalten. Das HIV Wissen der Studenten, auch in Bezug auf die Anfälligkeit, wurde nicht durch den Umfang der Nutzung des Internets beeinflusst, aber das Online-Risikoverhalten war positiv mit dem sexuellen Status, der sexuellen Absicht und sexuellen Empfindungen verbunden. Studierende, die sexuell aktiv waren oder planten, Sex zu haben, oder besessen davon waren, Sex vor der Ehe zu haben, waren eher vom Online-Risikoverhalten, vom Besuch pornografischer Seiten, von Cyberbullying oder vom Verteilen erotischer Materialien über das Internet betroffen. Die Daten unterstreichen die Bedeutung, den Studierenden entsprechende Leitlinien für ihre Internetnutzung zu bieten, besonders für die Verringerung von Online-Risiken und die Nutzung des Internets als Quelle für die Sexualaufklärung und die HIV-Prävention.
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Wolak, J. (2007): Unwanted and Wanted Exposure to Online Pornography in a National Sample of Youth Internet Users

Wolak, J.; Mitchell, K.; Finkelhor, D. (2007): Unwanted and Wanted Exposure to Online Pornography in a National Sample of Youth Internet Users. IN: Pediatrics. 119(2): pages 247-257. Pubication Date: February 2007.

Abstract: The goal of this study was to assess the extent of unwanted and wanted exposure to online pornography among youth Internet users and associated risk factors. A telephone survey of a nationally representative sample of 1500 youth Internet users aged 10 to 17 years was conducted between March and June 2005. This study confirms the high rate of exposure to online pornography among youth Internet users and the fact that the majority of such exposure is unwanted.
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Mitchell, K. (2007): Trends in Youth Reports of Sexual Solicitations, Harassment and Unwanted Exposure to Pornography on the Internet

Mitchell, K.; Wolak, J.; Finkelhor, D. (2007): Trends in Youth Reports of Sexual Solicitations, Harassment and Unwanted Exposure to Pornography on the Internet. IN: Journal of Adolescent Health. 40(2): pages 116-126. Publication Date: February 2007.

Abstract: This study was designed to track trends in reports of unwanted sexual solicitations, harassment, and unwanted exposure to pornography via the Internet between 2000 and 2005 across various demographic sub-groups of youth.
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Daneback, K. (2007): Nutzung des Internets, um Offline-Sex-Partner zu finden.

Originaltitel: Daneback, K.; Mansson, S.; Ross, M. (2007): Using the Internet to Find Offline Sex Partners. IN: Cyberpsychology & Behavior. 10(1): 100-107. Publication Date: February 2007.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Wir wollten die demographischen Merkmale und Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei Personen aufzeigen, die jemanden über das Internet kennengelernt haben, mit dem sie sich später offline getroffen haben und Sex hatten, sowie jegliche Beziehung zu Cybersex, sexuell übertragbare Infektionen und sexuelle Probleme online hatten. Wir analysierten die Daten über einen Online-Fragebogen im Jahr 2002 in Schweden mit 1836 Befragten, von denen 1458 das Internet für sexuelle Zwecke verwendeten. Von denjenigen berichteten 35% der Männer und 40% der Frauen offline Sex-Partner durch das Internet kennengelernt zu haben. Die Mehrheit berichtete ein Vorkommen von 1-2 Mal, während 10% von sechs Mal oder öfter berichteten. Die Analyse ergab, dass Frauen im Alter von 34-49 und 50-65 Jahren, homo-und bisexuelle Männer und Singles eher diese Erfahrung gemacht haben. Sie haben auch eher Cybersex betrieben. Es ergaben sich keine Beziehungen mit sexuell übertragbaren Infektionen oder sexuellen Probleme online. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Finden eines Internet Sex-Partner für den allgemeinen Internet-Nutzer weniger gefährlich ist, als für diejenigen, die sich auf spezifische Untergruppen von Internet-Nutzern fokussieren, wie frühere Untersuchungen zeigten.
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Hill, A. (2007): Pornographie und Sexuelle Gewalt im Internet

Autor(en): Hill, A.; Briken, P.; Berner, W. (2007): Pornografie und Sexuelle Gewalt im Internet. IN: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz. 50(1):90-102. Datum: Januar 2007.

Zusammenfassung: Dieser Artikel behandelt die Frage, ob Pornographie im Internet sexuelle Gewalt fördert oder eher als Sicherheitsventil dient. An 2 Fallbeispielen werden die besonderen Merkmale von Internetpornographie und Cybersex veranschaulicht. Neben präventiven Maßnahmen zum Schutz potenzieller Opfer werden für die Täterseite Behandlungsstrategien vorgestellt.
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Wolak, J. (2007): Ungewollter und gewollter Online-Pornographie-Konsum in einer nationalen Stichprobe von jugendlichen Internet-Nutzern.

Originaltitel: Wolak, J.; Mitchell, K.; Finkelhor, D. (2007): Unwanted and Wanted Exposure to Online Pornography in a National Sample of Youth Internet Users. IN. Crimes against Children Research Center. Pediatrics 119; 247-257. Publication Date: 2007).

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
1500 Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren wurden per Telefon befragt, ob sie jemals unwillentlich Online-Pornographie ausgesetzt waren. 42% der Jugendlichen berichteten eine Aussetzung gegenüber Online-Pornografie in den letzten Jahren, 66% davon waren ungewollt. Die willentliche und unwillentliche Aussetzung steigt mit dem Alter an. Jugendliche, die ein File-Sharing-Programm hatten, um Bilder herunterzuladen, jene, die online belästigt wurden, die, die ungewollte sexuelle Botschaften erhielten, die, die sich offline in einer Opferrolle befanden, oder an Depression/ sozialem Rückzug litten, berichteten häufiger von ungewollter Begegnung mit pornographischen Inhalten im Internet. Willentlicher Konsum von Pornographie im Internet stieg mit dem Innehaben des männlichen Geschlechts, mit dem Chatten mit Unbekannten über Sex, mit dem Nutzen des Internet bei Freunden und mit dem Hang zum Regelverstoß. Die Nutzung von Software (neben Pop-up-Werbung oder Spam-E-Mail-Blocker) zum Filtern und Überwachen der Internetfunktionen reduziert das Risiko für beide Arten von Pornographiekonsum.
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Træen, B. (2006): Use of Pornography in Traditional Media and on the Internet in Norway

Træen, B.;Nilson, T.S. (2006): Use of Pornography in Traditional Media and on the Internet in Norway. IN: The Journal of Sex Research. 43(3): pages 245-254. Publication Date: August 2006.

Abstract: This study aimed at describing the use of pornography in traditional (magazines, films) and newer (internet) mass media in various subgroups of the Norwegian population. Further, the relationship between social background factors and use of pornography is examined. The last purpose of this paper was to determine to what extent Norwegians use the internet as an arena for erotic chatting.
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Meerkerk, G.J. (2006): Zwanghaften Internet-Gebrauch vorhersagen: Es dreht sich alles um Sex!

Originaltitel: Meerkerk, G.J.; Van Den Eijnden, R.J.; Garretsen; H.F. (2006): Predicting compulsive Internet use: it's all about sex! IN: Cyberpsychology & Behavior. 9(1):95-103. Publication Date: February 2006.
Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Das Ziel dieser Forschung war die Vorhersagekraft der verschiedenen Internet-Anwendungen auf die Entwicklung einer zwanghaften Internetnutzung (CIU) zu beurteilen. Die Studie hat ein Zwei-Wellen-Längsschnitt-Design mit einem Intervall von 1 Jahr verwendet. Die erste Messung enthält 447 erwachsene intensive Internet-Nutzer, die das Internet mindestens 16 Stunden pro Woche nutzen und ihren Internet-Zugang zu Hause bereits mindestens 1 Jahr besitzen. Für die zweite Messung wurden alle Teilnehmer wieder eingeladen. Von den 447 haben 229 geantwortet. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens wurden die Befragten nach der verbrachten Zeit auf den verschiedenen Internet-Anwendungen und nach CIU befragt. Auf der Grundlage eines Querschnitts scheinen Gaming und Erotik die wichtigsten Internet-Anwendungen im Zusammenhang mit CIU zu sein. Auf einer Längsschnitt-Basis sagt das Aufwenden von viel Zeit auf Pornographie-Seiten einen Anstieg der CIU 1 Jahr später vorher. Das Suchtpotential der verschiedenen Anwendungen ist unterschiedlich; Erotik scheint dabei das größte Potential haben.
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Ybarra, M.L. (2005): Exposure to Internet Pornography among Children and Adolescents: A National Survey

Ybarra, M.L.; Mitchell, K. (2005): Exposure to Internet Pornography among Children and Adolescents: A National Survey. IN: CyberPsychology & Behavior. 8(5): pages 473-486. Publication Date: October 2005.

Abstract: This study examined the behaviours and experiences online and offline of children and adolescents between the ages of 10 and 17 who use the Internet as concern had been raised that increased accessibility to the Internet may lead to a rise in pornography seeking, with potentially serious ramifications for child and adolescent sexual development. Based upon self-report, young people were categorized into the groups online seekers, offline-only seekers and no-seekers.
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Frei, A. (2005): Paedophilia on the Internet - a study of 33 convicted offenders in the Canton of Lucerne

Frei, A.; Erenay, N.; Dittmann V.; Graf, M. (2005): Paedophilia on the Internet - a study of 33 convicted offenders in the Canton of Lucerne. IN: Swiss Medical Weekly. 135: pages 488-494. Publication Date: August 2005.

Abstract: This study permits statements concerning the socio-demographic, criminal and psychosexual background of the consumers of child pornography. The results suggest that deviant sexual fantasies seem to be widespread also among men otherwise not registered for any offences. The connection between consumption of even particularly repellant pornography and violent sexual acts is not as close as one might suspect.
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Traeen, B. (2004): Einstellung und Gebrauch von Pornographie in der norwegischen Bevölkerung 2002.

Originaltitel: Traeen, B.; Spitznogle, K.; Beverfjord, A. (2004): Attitudes and use of pornography in the Norwegian population 2002. IN: Journal of Sex Research. 41(2):193-200. Publication Date: May 2004.

Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Der Zweck dieser Studie war es, zu beschreiben und zu analysieren, wie sich die Nutzung von pornografischem Material in einer repräsentativen Stichprobe von erwachsenen Norwegern darstellt. Die Datenerhebung erfolgte mittels eines standardisierten Fragebogens, der durch persönliche telefonische Interviews durchgeführt wurde. 90% der Teilnehmer hatten wenigstens einmal Pornographie konsumiert, 76% konsumierten ein pornographisches Magazin, 67% hatten einen gesamten pornografischen Film gesehen und 24% hatten Pornographie im Internet gesucht. Signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern entstanden in der Berichtsperiode. Der Anteil der Männer und Frauen, die Pornographie regelmäßig konsumieren, war klein. Wir identifizierten drei Dimensionen der Einstellung gegenüber Pornographie: Pornographie als ein Mittel der sexuellen Optimierung, Pornographie als ein moralisches Thema und ein Thema des sozialen Klimas. Diese Einstellungsdimensionen wurden in Pfadmodelle als vermittelnde Variablen zwischen demographischen Variablen (Alter, Geschlecht und Bildungsstand) und Häufigkeit des Pornographiekonsums eingeführt. Die dadurch entstandenen Modelle erklären 36% der Varianz der Häufigkeit des Pornographiekonsums, 35% der Varianz der Häufigkeit des Lesens pornografischer Zeitschriften und 21% der Varianz der Häufigkeit des Internet-Pornographie-Konsums.
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Richardson, C.R. (2002): Does Pornography-Blocking Software Block Access to Health Information on the Internet?

Richardson, C.R.; Resnick, P.J.; Hansen, D.L.; Derry, H.A.; Rideout, V.J. (2002): Does Pornography-Blocking Software Block Access to Health Information on the Internet? IN: JAMA. 288(22): pages 2887-2894. Publication Date: December 2002.

Abstract: This study quantified the extent to which pornography-blocking software used in schools and libraries limits access to health information Web sites. It concludes that blocking settings (least, moderate, most restrictive) have a greater impact than choice of blocking product on frequency of health information blocking.
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Stein, D.J. (2001): Hypersexual Disorder and Preoccupation With Internet Pornography

Stein, D.J.; Black, D.W.; Shapira, N.A.; Spitzer, R.L. (2001): Hypersexual Disorder and Preoccupation With Internet Pornography. IN: The American Journal of Psychiatry. 158(10): pages 1590-1594. Publication Date: October 2001.

Abstract: This article presents and discusses the case of a 42-year-old married man, an academic sociologist, who searches for arousing pornographic images on the Internet.
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Malamuth, N.M. (2000): Pornographie und sexuelle Aggression: Gibt es zuverlässige Effekte und wie können wir sie verstehen?

Originaltitel: Malamuth, N.M.; Addison, T.; Koss, M. (2000): Pornography and sexual aggression: are there reliable effects and can we understand them? IN: Annual Review of Sex Research. 11:26-91. Publication Date: 2000.
Zusammenfassung von Junker, R. (B.A. Erziehungswissenschaft) (2011):
Als Antwort auf einige der jüngsten Kritiken, haben wir (a) eine Analyse der Argumente und Daten bezüglich dieser Kommentare zusammengestellt, (b) die Erkenntnisse mehrerer metaanalyticher Zusammenfassungen der experimentellen und naturalistischen Forschung integriert, und (c) eine statistische Analyse auf einer großen repräsentativen Stichprobe durchgeführt. Alle drei Schritte unterstützen die Existenz von zuverlässigen Zusammenhängen zwischen häufigem Gebrauch von Pornographie und sexuell aggressivem Verhalten, besonders bezogen auf gewalttätige Pornographie und / oder für Männer mit hohem Risiko für sexuelle Aggression. Wir denken, dass die Art und Weise, wie relativ aggressive Männer Pornographie interpretieren und reagieren, sich von nicht-aggressiven Männern unterscheidet. Dies ist eine Perspektive, die aktuelle Analysen mit Studien zum Vergleich von Vergewaltigern und Nicht-Vergewaltigern sowie interkulturelle Forschung zu dem Thema integriert.
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Malamuth, N.M. (2000): Pornography and Sexual Aggression: Are There Reliable Effects and Can We Understand Them?

Malamuth N.M.; Addison T., Koss M. (2000): Pornography and Sexual Aggression: Are There Reliable Effects and Can We Understand Them? IN: Annual review of sex research: an integrative and interdisciplinary review (6), pages: 26-91. Publication Date: 2000.

Abstract: (a) Data and arguments of critical commentaries are analyzed, (b) the findings of several meta-analytic summeries of experimental and naturalistic research are integrated, and (c) a statistical analyses on a large representative sample is conducted. All three steps support the existence of reliable associations between frequent pornography use and sexually aggressive behaviors.
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Oddone-Paolucci, E. (1997): A Meta-Analysis of the Published Research on the Effects of Pornography

Oddone-Paolucci, E.; Genuis, M.; Violato, C. (2000): A Meta-Analysis of the Published Research on the Effects of Pornography. IN: Medicine, Mind and Adolescence, 11, page: 23-28. Publication Date: 2000.

Abstract: A meta-analysis of 46 published studies was undertaken to determine the effects of pornography on sexual deviancy, sexual perpetration, attitudes regarding intimate relationships and attitudes regarding the rape myth. Average unweighted and weighted d`s for sexual deviancy (.68 and .65), sexual perpetration (.67 and .46), intimate relationships (.83 and .40), and the rape myth (.74 and .64) provide clear evidence confirming the link between increased risk for negative development when exposed to pornography. These results suggest that the research in this area can move beyond the question of whether pornography has an influence on violence and intimate relationships.
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Young, K.S. (2000): Cybersex and Infidelity Online: Implications for Evaluation and Treatment

Young, K.S.; Cooper, A.; Giffrith-Shelley, E.; O´Mara, J.; Buchanan, J. (2000): Cybersex and Infidelity Online: Implications for Evaluation and Treatment. IN: Sexual Addiction and Compulsivity. 7 (10,69-74). Publication Date: 2000.

Abstract: This paper examines how the ability to form romantic and sexual relationships over the internet can result in marital separation and possible divorce. Finally, specific interventions that focus on strategies for rebuilding trust after a cyberaffair are outlined as well as ways to improve marital communication.
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Allen, M. (1995): A meta-analysis summerizing the effects of pornography II Aggression after Exposure

Allen, M.; D Alessio, D.; Brezgel, K. (1995): A meta-analysis summerizing the effects of pornography II Aggression after Exposur. IN: Human Communication Research (22), pages 258-283. Publication Date: 1995.

Abstract: This meta-analytic review examines the effect that exposure to pornography produces on aggressive behavior under laboratory conditions considering a variety of possible moderating conditions.
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